Ihr fragt Euch, in welchen Themengebieten ich arbeite?

In folgenden Punkten könnt Ihr meinen Werdegang einsehen mit hoffentlich allen Informationen dazu. Ich bilde mich stets weiter, sei es über Online-Workshops, Youtube-Videos, Live-Workshops und vor allem durch Fotografentreffen bei denen man immer dazu lernt. Meine favorisierten Dozenten hierbei sind Maike Jarsetz (Lightroom), Benjamin Jaworskyj (Natur), Dom Quichotte (Photoshop) und natürlich Alexander Heinrichs (People).

Eventfotografie   ---   Urbex   ---   Carshootings   ---   People-Fotografie


2007 startete ich in die Eventfotografie, was auf Grund diverser Anfragen kam. So war ich seit 2002 immer wieder auf Tuning-Events (Fahrzeugtuning) mit einer normalen kleinen digitalen Kamera und stellte einige Bilder von den besuchten Events bei Facebook zur Show. Da war nie ein Hintergedanke zur Fotografie, ich wollte nur zeigen, was man vor Ort an Fahrzeugen und Umbauten bestaunen durfte, was ich immer detailreich in Foto gefasst habe. So kamen immer mehr Anfragen, ob ich nicht auch mal dieses und jenes Fahrzeug fotografieren könnte und vor allem kam großer Zuspruch auf Grund meiner Details im Bild. 


Daraus wurde dann langsam die Leidenschaft und ich kaufte mir 2007 meine erste Spiegelreflexkamera und fing an, Bilder auf einer Internetplattform zu laden. Somit kam immer mehr Zuspruch und Anfragen zu Bildern, was mich stets stärkte. Schon damals war aber mein Grundgedanke, Fans und Follower nur durch Bilder zu bekommen ohne großartige Werbung oder Anfragen. Es wurde stetig mehr, im Jahre 2011 besuchte ich alleine 37 Treffen worunter auch einige Buchungen waren, da ich mir in der Tuningszene schon einen guten Namen gemacht habe. Das sah ich nicht nur daran, das man mich sehr oft auf Events angesprochen hat, sondern das auch große Events mich als Fotografen gebucht haben. Darunter zählen sehr erfolgreiche Events wie das Reisbrennen (größtes Asia-Import-Event Europas), die XS-Carnight (Deutschlands beliebteste typenoffene Event) und die Street-Finals (ein VIP-Car Event wo ich als fester Mitarbeiter geworben wurde).

Zur XS-Carnight gibt es auch noch ein weiteren Punkt den ich ansprechen möchte, so gab es jedes Jahr ein großes Shooting unter dem Namen "XS-Carnight-Shooting" was gewonnen werden konnte. Dabei standen dann bei den Shootings extrem umgebaute Fahrzeuge vor der Kamera und diese Shootings wurden stets von mir ausgeführt und das sehr erfolgreich und mit einer hohen Reichweite.

Ende 2014 gab ich allerdings öffentlich bekannt, die Eventfotografie nieder zu legen, da mir dies sehr viel Zeit raubte und auch mein privates Leben sehr eingeschränkt hat. Der Entschluss war schwer, jedoch bereue ich diesen nicht da man ja immer sagt: "Wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören" und genau das tat ich. Lediglich 1-2 Ausnahmen im Jahr mache ich schon noch, da ich Kontakte halten möchte und ich in diesen Szenen eben sehr viele Freunde kennen lernen durfte europaweit.

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Urbex - Urban-Exploring, ein Hobby mit Charakter, man erkundet verlassene Orte und fotografiert diese ab. Das war der Start in die tiefere Fotografie. Man kann hier entspannt arbeiten, hat viel Zeit um sich somit genau darauf konzentrieren, was man macht. Es macht wahnsinnig Spaß doch ist es gefährlich, nicht nur, da es illegal ist, da man ungesicherte Gelände/Gebäude betritt und man somit Angst vor Wachschutz haben muss, sondern sind viele Gebäude sehr brach und daher ist die Gefahr groß, sich zu verletzten. Bei mir kann man auch sagen, ist die Gefahr noch größer, denn ich habe die Vorliebe dazu, diverse Locations nachts zu besuchen und dies mache ich meist alleine jedoch mit einer Benachrichtigung an eine Vertrauensperson falls doch mal etwas passiert.  


Die Entstehung zu diesem Hobby ist jedoch alles andere als schön, so musste ich 2008 in einer Zeitschrift lesen, das eine Bekannte in "Beelitz-Heilstätten" umgebracht wurde (hier der Bericht dazu), eine der bekanntesten Locations zum Thema Urbex (zu diesem Zeitpunkt). Ich kannte den Ort nicht, wusste nicht worum es sich dort handelt und so fuhr ich am Tage hin, um mir ein Bild zu machen, doch leider war alles voll mit Journalisten und Fotografen. Durch aufwändige Recherchen endete ich bei einem Fotografen, der ebenfalls an dem Tag mit der Bekannten dort unterwegs war und man kam ins Gespräch, was genau dort geplant war und vor allem, wo die letzten Bilder von ihr entstanden sind. Nach langen Gesprächen dann gab man mir eine Beschreibung, wo die letzten Bilder entstanden und so trommelte ich 2 Freunde zusammen und wir besuchten diesen Ort Nachts, auch den Raum im Keller besuchten wir, wo eben die letzten Bilder gemacht wurden.

Alleine in diesem Raum spürte ich ein eigenartiges Gefühl, es kam mir falsch vor, doch das war der Zeitpunkt, wo ich die Liebe zum Urbex fand.In einem kleinen Kreis von Urbexern weltweit aufgenommen, tauschte man viele geheimnisvolle Orte und besuchte diese, sofern sie erreichbar waren. Viele Orte werden jedes Jahr besucht, um den Wandel dessen zu sehen, leider auch den Vandalismus, der nie aus bleibt. 


Durch meine damaligen Veröffentlichungen auf einer Foto-Plattform stieß ich auf Interessenten, die unbedingt meine Bilder für diverse Zwecke haben wollten und so entwickelte sich ein kleiner Markt, den ich noch heute pflege und die Nachfragen immer sehr aktiv sind. Locations werden jedoch nicht weiter gegeben.

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Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, wann die ersten Anfragen zu diversen Car-Shootings eintrudelten und die kamen 2011 sehr stark vertreten bei mir an. So war es den Tunern aus Ingolstadt und Umland zu verdanken (Unusual-Cars) die 2011 nach Berlin kamen, um von mir abgelichtet zu werden. Es war ein reines Carshooting auf kostenloser Ebene, da ich weniger Erfahrungen hatte diesbezüglich, doch der Zuspruch zu guten Bildern schon lange da war. So mietete ich eine ehemalige Panzerstation der ehemaligen Sowjetunion um dort ganz entspannt Bilder zu machen, die damals noch im HDR Stil erschienen.


Die Resonanz zu diesen Bildern und auch die Reichweite war so enorm, das daraufhin sehr viele Anfragen eingingen und ich mich vor Arbeit nicht mehr retten konnte. Es war einfach verrückt, nie hätte ich mit solchem Wandel gerechnet auch war es kurz davor zu sagen, ich mache es hauptberuflich. Meine Facebook-Seite sprengte binnen weniger Tage alles, von 400 Likes auf etwas über 21.000 (2014 wurde die Seite gehackt und musste leider erneuert werden) und auf Tuningtreffen wurde ich von fast jedem erkannt (auch wenn ich es nicht wirklich mochte)

Auch Clubs fingen an, Anfragen zu stellen und sendeten Großaufträge raus zu mir, ein Zeichen von zufriedener Arbeit. Bis Ende 2012 war ich fast jedes Wochenende für Shootings unterwegs, selbst auf Treffen wurde ich spontan zu Shootings gebucht doch nahm dies Ende 2012 ein schnelles Ende, da die Liebe mehr Zeit benötigte und ich somit nur noch wenige Aufträge angenommen habe was anscheinend ein Fehler war, da mit der Zeit immer mehr Leute mit Kameras aufkreuzen, Facebookseiten erstellen und kostenlose Shootings anbieten und somit den markt dazu fast schon zerstören. 

Mir persönlich störte es aber weniger, da mein Kundenkreis mir erhalten blieb, aber kaum ein neuer Kunde hinzu kam. 2015 jedoch startete ich doch wieder unerwartet durch und tätigte insgesamt 9 Fahrzeugshootings und 4 Clubshootings, die alle samt wieder sehr gut angekommen sind.

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Da ich in den Zeiten der Eventfotografie und dem Urbex eher weniger Fotografen kennen lernte, mit denen man auch viel zusammen arbeiten konnte, suchte ich nach meiner Rückkehr nach Zossen Kontakt zur Fotografen-Szene in Berlin und Umland. Dabei lernte ich allerhand Menschen kennen in kürzester Zeit, darunter auch viele mit denen ich schnell sehr eng befreundet wurde. Unter anderem lernte man so auch schnell Models kennen und fing an, kleine Zusammenarbeiten auszumachen und später auch durchzuführen. Durch meinen Stil bekam ich dadurch auch schnell Zuspruch und man lernte immer mehr Leute kennen, sodass man inzwischen einen großen Freundeskreis in Sachen Fotografie aufbauen konnte.


Die People-Fotografie jedoch ist nur ein Hobby meinerseits, es macht einfach Spaß, mit vielen gemeinsam zu arbeiten, sich untereinander Tipps und Tricks auszutauschen und einfach mal zu treffen und dumm zu quatschen. Einen genauen Weg in diesem Thema schlage ich noch nicht ein und versuche mich darin. Unter anderem habe ich bisher viel in dem Genre Horror, Rock/Gothic  und Levitation erarbeitet, doch ist dies noch alles sehr ausbaufähig.

Ich nehme auch sehr häufig an Fotowalks teil, ein offenes Event für Fotografen, Models, Designer und Visagisten auf offenen Locations in Berlin. Diese finden jedes erste Wochenende im Monat statt und da erhält man sehr viel Connections und vor allem auch Informationen zu allen Themen der Fotografie.


Durch meine damalige Arbeitsstelle als Getränkelieferant in Berlin kenne ich auch viele Clubs und Bars und deren Betreibern, mit denen ich mit der Zeit zusammenarbeiten möchte und dort Shootings veranstalten werden sofern Einigungen zusammen kommen.

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